Lebenslauf Vorlage Controlling

Der Aufbau des Lebenslaufes

Das Schreiben des Lebenslaufes stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. 

Der Lebenslauf listet die wichtigsten Stationen deiner schulischen und beruflichen Laufbahn auf und dient dem Personaler somit als kurze Übersicht über dich.

 

Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Lebenslauf so gestaltet ist, dass die für die Stelle relevanten Informationen schnell und gut sichtbar gekennzeichnet sind.

Ist der Aufbau deines Lebenslaufs also ansprechend gestaltet und individuell an die Stelle angepasst, erhöhen sich die Bewerbungschancen enorm.

Geschäftshändedruck

Aber wie ist ein Lebenslauf überhaupt aufgebaut? Und was muss und was muss nicht in einen Lebenslauf?

Hier eine Hilfestellung wie der Lebenslauf aufgebaut werden könnte:

 

1. Persönliche Angaben:

 

Die persönlichen Angaben müssen in jedem Lebenslauf vorhanden sein. Diese geben dem Personaler die entscheidenden Informationen darüber, mit wem er es eigentlich zu tun hat.

 

Bei den persönlichen Angaben wird in der Regel zwischen den Pflichtangaben und den freiwilligen Angaben unterschieden.

 

Pflichtangaben sind folgende:

  • Name und Vorname

  • Straße und Hausnummer

  • Postleitzahl und Ort

  • Telefon- bzw. Handynummer

  • E-Mail-Adresse

Die freiwilligen Angaben:

  • Familienstand

  • Staatsangehörigkeit

  • Geburtsdatum und Geburtsort

  • Konfession

Warum sind diese Angaben eigentlich freiwillig?

Ganz einfach:

 

Hier greift das Gleichbehandlungsgesetz und das sagt nämlich folgendes aus:

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)


§ 1 Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Reviewing Laws
 

2. Das Bewerbungsfoto:

Das Bewerbungsfoto ist ebenfalls ein freiwilliger Bestandteil deines Lebenslaufs, hier gilt wie oben genannt das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

Um die Chancen auf ein Vorstellungsgespräch zu erhöhen empfiehlt es sich allerdings trotzdem den Lebenslauf mit einem Foto zu versehen.

Das hat einen positiven psychologischen Effekt:

Menschen möchten in der Regel immer wissen was auf sie zu kommt und mit wem sie es zutun haben, wenn man also zu einer vorliegenden Bewerbung ein Foto hat, kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein besseres Gesamtbild des Bewerbers machen.

Man sollte sich also diese Mechanik zunutze machen und auf jeden Fall ein professionelles Bewerbungsfoto dem Lebenslauf hinzufügen.

Was macht ein professionelles Bewerbungsfoto aus?

 

Hier gilt es mehr zu beachten als man denkt:

  • Dein Gesicht sollte gut erkennbar sein und deine Mimik sollte sympathisch und seriös wirken. Natürlich kommt es hier auch darauf an für welche Art Beruf man sich bewirbt, von einem potentiellen Verkaufsleiter wird selbstverständlich mehr Professionalität erwartet wie von einem potentiellen neuen Azubi.

  • Der Hintergrund deines Bewerbungsfotos sollte überwiegend neutral sein, Bilder im Hintergrund oder sonstige Kulissen sind bei einem Bewerbungsfoto absolut überflüssig und fehl am Platz.

  • Deine Kleidung und deine Frisur sollten der Branche entsprechend aussehen, es empfiehlt sich bei der Kleidung aber grundsätzlich ein Hemd oder Anzug bei Männern und eine Bluse oder Blazer bei Frauen. Auch die Farben sollten klug gewählt werden, bei einem zu bunten Auftritt verliert man schnell an Glaubwürdigkeit und Seriosität.

  • Des Weiteren sollte die Qualität des Bewerbungsfotos hochwertig sein. Es empfiehlt sich solche Fotos immer bei einem Fotografen machen zu lassen, das kostet zwar etwas mehr Geld, ist aber eine in der Regel einmalige Investition in die berufliche Zukunft, da das Foto fortan immer wieder für weitere Bewerbungen genutzt werden kann.

Fotoshooting
 

3. Beruflicher Werdegang oder auch Berufspraxis:

Direkt nach deinen persönlichen Angaben sollte in deinem Lebenslauf immer dein beruflicher Werdegang aufgeführt sein, da dieser für den Personaler am interessantesten ist.

 

Deinen beruflichen Werdegang solltest du dabei immer „antichronologisch“ auflisten,

d. h., dass du deine aktuelle Stelle als erstes aufführst und anschließend in chronologischer Reihenfolge deine anderen Arbeitsstellen, also anschließend dein letzter Arbeitgeber, dann dein vorletzter Arbeitgeber usw.…

Nun kommen wir zu der Frage was eigentlich alles in dem Part der Berufspraxis genannt werden sollte.

Grundsätzlich muss auf jeden Fall angegeben werden von wann bis wann du bei welchem Arbeitgeber gearbeitet hast, dabei solltest du auch den Ort des Arbeitgebers angeben. Achte bei der Nennung des Zeitraums darauf, dass du immer den Monat und das Jahr angibst (ein Beispiel siehst du etwas weiter unten).

Zusätzlich zum Zeitraum, Unternehmen und Unternehmensstandort musst du natürlich auch deine Position in der du dort gearbeitet hast angeben. Durch diese Angabe sieht der Personaler ob und wie viel Berufserfahrung du für die zu besetzende Stelle mitbringst. Um es dem Personaler noch transparenter zu machen, solltest du zu deiner Position auch immer noch deine Tätigkeitsschwerpunkte nennen, welche du bei der damaligen Stelle innehattest.

 

Nun kommen wir zu einem Beispiel wie das ganze aussehen könnte:

 

VON/BIS                                                                      Name des Unternehmens, Ort

Position/Abteilung

- Tätigkeit 1                - Tätigkeit 2                - Tätigkeit 3                - Tätigkeit 4

Zusatzinformationen zu der Stelle

 

Wie du siehst sieht können in diesem Block alle relevanten Informationen übersichtlich dargestellt werden. Der Personaler bekommt dann einen optimalen Überblick über deine Arbeitsstellen aus der Vergangenheit und wieder einmal steigen deine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

 
Treffen mit dem Personal

4. Ausbildung & Studium:

Als nächstes solltest du deinem Lebenslauf die Sparte „Ausbildung & Studium“ hinzufügen. Dieser Bereich deines Lebenslaufs gibt Aufschluss darüber, ob du ein Studium und/oder eine Ausbildung absolviert hast. Auch hier musst du wieder angeben von wann bis wann du das Studium/Ausbildung absolviert hast. Sowohl beim Studium als auch bei der Ausbildung muss selbstverständlich auch genannt werden um was für ein Studium es sich gehandelt hat bzw. welcher Beruf erlernt wurde und um welche Bildungseinrichtung oder Unternehmen es sich gehandelt hat.

Beim Studium kann das ganze jetzt noch aufgewertet werden, indem man beispielsweise dazuschreibt, welchen Abschluss man erreicht hat (z.B. den Bachelor of Arts), das Thema der Abschlussarbeit oder Kurse die zusätzlich besucht wurden.

Bei der Ausbildung kann beispielsweise noch eine Fachrichtung oder Spezialisierung auf ein bestimmtes Themengebiet dazugeschrieben werden. Zusätzlich kann man auch noch seine Abschlussnote erwähnen auch wenn diese im Laufe der Berufsjahre immer weniger Bedeutung hat, da ab einer gewissen Berufserfahrung der Werdegang entscheidender ist.

Wir schauen uns das ganze wieder anhand eines Beispiels an um uns ein genaueres Bild davon machen zu können:

Ausbildung & Studium

VON/BIS                                                        Bezeichnung des Studiums, Hochschule

Schwerpunkt:

Abschlussarbeit:

Abschluss: Z.B. Bachelor of Arts, Note XY

 

VON/BIS                                                                      Name des Unternehmens, Ort

Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau

Durchlaufene Abteilungen: Vertrieb Innendienst, Marketing, Einkauf, Produktionsplanung

Abschlussnote (1,9)

Auch hier bietet man dem Leser wieder einen ausgezeichneten Überblick über die durchlaufenen Stationen im Bereich Ausbildung und Studium.

Mathe-Notizbuch und Rechner
 

5.Schulbildung:

Nachdem die Ausbildung und das Studium nun schon im Lebenslauf angegeben sind, wird es Zeit auch etwas über die Schulbildung zu verraten.

Bei der Schulbildung sollte man darauf achten nicht gesamte schulische Laufbahn im Lebenslauf anzugeben, das hat mehrere Gründe: Zum einen wird der Platz im Lebenslauf weniger (wertvoller Platz den man mit relevanteren Details schmücken kann) und zum anderen ist es für den Personaler meist auch nicht wichtig die gesamte schulische Laufbahn eines Bewerbers zu kennen.

 

 

 

 

Ja aber was soll denn nun im Lebenslauf angegeben werden?

Am besten ist es den höchsten schulischen Abschluss anzugeben den man abgeschlossen hat. Hat man also beispielsweise einen Realschulabschluss gemacht und anschließend das Abitur nachgeholt, reicht es, wenn man angibt, dass man Abitur gemacht hat. Sollte im Lebenslauf überhaupt gar kein Platz mehr übrig sein, kann die Schulbildung auch weggelassen werden ( das ist aber meistens nur dann der Fall wenn schon einige berufliche Stationen durchlaufen wurden).

Als nächstes schauen wir uns noch an, wie man seine schulische Laufbahn am besten im Lebenslauf präsentiert, dabei spielen dieselben Kriterien wie auch bei der Ausbildung und des Studiums eine Rolle.

Auf jeden Fall muss der Zeitraum des Schulbesuchs, der Name der Schule und der Ort der Schule angegeben werden. Dann muss natürlich auch noch der erreichte Abschluss angegeben werden, die Abschlussnote ist optional.

Hier wieder ein Beispiel dazu:

Schulbildung

VON/BIS                                                        Name der Schule, Ort der Schule

Erreichter Abschluss & Abschlussnote

Schulbibliothek
 

6. Weiterbildungen:

Wie auch die Schulbildung, Ausbildung und das Studium sollten auch Weiterbildungen im Lebenslauf genannt werden.

 

Weiterbildungen wären z.B. die Fortbildung zu einem Betriebswirt oder Techniker, aber auch viele andere Weiterbildungen können natürlich genannt werden.

Weiterbildungen neben dem Beruf sind für Arbeitgeber oft attraktiver als von Bewerbern gedacht.

Warum ist das so?

Ganz einfach: Wenn sich jemand neben dem Beruf die Zeit nimmt eine Fortbildung zu absolvieren steckt in der Regel eine höhere Motivation hinter dem Berufswunsch, als bei jemandem der einen Abschluss direkt im Anschluss seiner schulischen Karriere gemacht hat.

Des Weiteren sind Menschen mit einer nebenberuflichen Fortbildung sehr gefragt, da diese bereits praktische Berufserfahrung mitbringen und nicht erstmal in den unternehmerischen Alltag eingelernt werden müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie man sieht spricht also mehr als man auf den ersten Blick denkt für eine nebenberufliche Fortbildung. Nun schauen wir uns noch an wie man seine Weiterbildung am besten im Lebenslauf darstellt. Dazu verwenden wir das altbewährte Schema, welches wir auch schon bei den anderen Stationen im Lebenslauf verwendet haben:

Weiterbildung

VON/BIS                                                     Weiterbildungsträger, Ort

Bezeichnung der Weiterbildung             Zusatzinformationen über die Weiterbildung

Erwachsenenbildung Kurs
 

7. Praktika:

Praktika sollten im Lebenslauf ebenfalls genannt werden, vor allem dann, wenn diese in dem Berufsfeld gemacht wurden in dem man zukünftig arbeiten möchte. Wurde ein Praktikum in einem anderen Berufsfeld gemacht, kann es trotzdem im Lebenslauf aufgenommen werden um diesen etwas zu füllen. Wenn der Lebenslauf allerdings bereits gut gefüllt ist (2 -3 Seiten) und das Praktikum für die Stelle irrelevant ist, muss es nicht zwangsläufig aufgenommen werden.

 

Hat man also vor einiger Zeit ein Praktikum als beispielsweise Zimmermann gemacht und bewirbt sich heute auf eine Stelle als Vertriebsmitarbeiter für den Innendienst ist dieses Praktikum so ziemlich irrelevant. Eine Ausnahme könnte dann sein, dass die Stelle im Vertriebsinnendienst in einem holzverarbeitenden Betrieb aufgenommen werden soll, dann könnte man mit solch einem Praktikum punkten, da man in diesem Fall „erste Vorkenntnisse“ im Holzbereich mitbringt.

 

Die Darstellung des Praktikums im Lebenslauf sollte wie alle anderen Stationen übersichtlich gestaltet sein, auch hier bietet sich wieder das altbewährte Schema an, welches auch bei den vorherigen Stationen seinen Zweck sehr gut erfüllt hat:

Praktika

VON/BIS                                                       Name des Unternehmens/Einrichtung, Ort

Abteilung

- Tätigkeit 1                 - Tätigkeit 2                - Tätigkeit 3                 - Tätigkeit 4

Zusatzinformationen zu der Stelle

Holzhandwerk
 

8. Qualifikationen und Kenntnisse:

Einer der wohl wichtigsten Punkte im Lebenslauf, sind die Qualifikationen und Kenntnisse. Hier kann man als Bewerber noch einmal richtig punkten.

Bei den Qualifikationen und Kenntnissen kannst du alle für die Stelle relevanten zusätzlichen Fertigkeiten aufführen. Diese können zum Beispiel Fremdsprachen, EDV-Kenntnisse oder Programmiersprachen sein.

Wichtig ist hier, dass diese richtig ausgewiesen werden, d. h., dass das Level im Lebenslauf richtig bewertet wird.

 

Sprachen werden beispielsweise in Grundkenntnisse, fließend, verhandlungssicher und Muttersprache unterteilt, während EDV-Kenntnisse in Grundkenntnisse, gut und sehr gut unterteilt werden.

Bei der Bewertung deiner eigenen Kenntnisse solltest du aufpassen, dass du dich nicht zu klein machst, da du so deine Chancen auf die Einladung zum Vorstellungsgespräch verringerst. Jedoch solltest du auch nicht übertreiben, da dein Schwindel im Vorstellungsgespräch auffliegen könnte, spätestens aber im beruflichen Alltag zum Vorschein kommen wird.

Während die Bewertungsskala bei Sprachen noch selbsterklärend ist, bedarf es bei den EDV-Kenntnissen einem größeren Feingefühl bei der Bewertung der eigenen Kenntnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Beispiel für die Darstellung der Qualifikationen & Kenntnisse im Lebenslauf stelle ich hier wieder zur Verfügung:

Qualifikationen & Kenntnisse

Microsoft Office:   

                                     

Excel:                                    gut                 Word:              sehr gut

Outlook:                               sehr gut         PowerPoint:    gut

 

Fremdsprachen: 

 

Englisch:                              verhandlungssicher

   

Russisch:                              Grundkenntnisse

 

Programmiersprachen:     

 

Java:                                     sehr gut          HTML:             gut

 

Alternativ können solche Kenntnisse auch mit einer Skala von beispielsweise 1 – 5 angegeben werden, diese Darstellung wirkt moderner, könnte jedoch bei einem konventionellen Personaler irreführend wirken, daher findet diese Art der Darstellung ihre Anwendung in eher modernen und dynamischen Unternehemnskulturen.

Hier ein Beispiel:

Qualifikationen und Kenntnisse dynamisch
Ad Männer Vertrag bewerten
 

9. Ehrenamtliche Tätigkeiten:

Sofern du einmal ein freiwilliges soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst absolviert hast, kannst du dieses/diesen bei deinen „Ehrenamtlichen Tätigkeiten“ im Lebenslauf nennen.

Dieser Teil des Lebenslaufs ist keine Pflicht, da erstens nicht jeder solch ein Jahr gemacht hat und zweitens es für viele Berufe irrelevant ist. Sollte jedoch noch genügend Platz im Lebenslauf vorhanden sein, kannst du dieses freiwillige Jahr gerne auflisten, da solch ein Engagement immer gut ankommt.

Wenn du dich für einen Beruf im beispielsweise sozialen Bereich bewirbst, solltest du diese ehrenamtliche Tätigkeit auf jeden Fall angeben, da du hier außergewöhnlich viele Pluspunkte beim Personaler sammelst, denn es bedeutet in diesem Fall zusätzliche Erfahrung in deinem zukünftigen Wunschberuf.

Hier wieder ein Beispiel für die Darstellung im Lebenslauf:

Ehrenamtliche Tätigkeiten

VON/BIS                                                      Name der sozialen Einrichtung, Ort

Art des Engagements (z.B. Freiwilliges soziales Jahr), Bereich (z.B. Altenpflege)

 
Fußballspiel

10. Interessen, Hobbys, Engagement:

Last but not least kommen nun die Hobbys, Interessen und das Engagement im Lebenslauf. Wie auch bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten sind das keine Pflichtangaben, aber trotzdem sollten diese erwähnt werden, da sie dich als Bewerber in ein gutes Licht rücken können und im besten Fall auch noch mit deinem Berufswunsch übereinstimmen.

Wie sollten Hobbys und Interessen im Lebenslauf angegeben werden?

Am besten ist es immer die Hobbys möglichst genau zu nennen, also einfach nur Sport wäre in diesem Fall nicht so gut. Viel interessanter ist es für den Personaler zu lesen, dass man zum Beispiel Fußball spielt. Erstens hat er dann ein genaueres Bild von seinem Bewerber und zweitens kann er einen kleinen Abgleich mit der Stelle machen. Ist in der Stelle z.B. nach Teamfähigkeit und körperliche Belastbarkeit gefragt würde einem das Hobby „Fußball“ Pluspunkte verschaffen.

Man sollte jedoch auch aufpassen welche Hobbys man nennt. Fährt man beispielsweise gerne Motorrad in seiner Freizeit, könnte es sein, dass der Personaler das nicht so gerne liest (Motorrad = gefährlich bzw. risikobehaftet). Natürlich darf ein Bewerber nicht aufgrund seiner privaten Hobbys abgelehnt werden, aber am Ende vom Tag muss einem der Personaler auch nicht die Wahrheit sagen wieso er einen nicht eingestellt bzw. zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat, deshalb sollten die Hobbys im Lebenslauf klug gewählt werden.

Der Bereich Engagement kann genutzt werden um freiwillige Tätigkeiten die man in seiner Freizeit macht zu nennen. Man könnte beispielsweise sein Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr nennen, auch damit kann man wieder Bonuspunkte beim Personaler sammeln, da so etwas eine sozial anerkannte Tätigkeit ist.

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Zuletzt sollte noch gesagt werden, dass man bei den Interessen und Hobbys auch nicht zu viel nennen sollte, da der Personaler sonst denken könnte, dass man gar keine Zeit mehr für seinen eigentlich Beruf hat. Eine Faustregel gibt es hier nicht, allerdings sollten 2 – 3 Hobbys ausreichend sein um den letzten Abschnitt des Lebenslaufs sinnvoll abzuschließen.

Darstellen kann man das Ganze in etwa so:

Interessen, Hobbys & Engagement

Hobbys:                                                        Lesen von Romanen, Fußball beim Verein XY

Engagement:                                               Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr in XY

 

 

 

Wenn man diese Tipps beim Aufbau seines Lebenslaufs beachtet steigen die Chancen einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ungemein

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